Umbrien, Verwaltungsregion in Mittelitalien.
Umbria ist eine Region im Zentrum Italiens, die sich zwischen den Apenninen und dem Tiber erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen bewaldeten Hängen, sanften Hügeln mit Olivenhainen und flachen Tälern, durch die Flüsse fließen.
Der Name stammt von den Umbrern, einem Volk, das hier in der Antike lebte und später unter römische Herrschaft kam. Im Mittelalter entstanden in den Hügeln zahlreiche befestigte Siedlungen, die bis heute die Ortsbilder prägen.
Die Sprache der Bewohner zeigt noch heute Spuren der mittelitalienischen Dialekte, mit Variationen zwischen den Bergdörfern und den Tälern. In den Gassen vieler Orte trifft man auf Handwerker, die nach überlieferten Methoden Keramik, Textilien oder Holzgegenstände fertigen.
Züge verbinden die größeren Orte miteinander, während kleinere Ortschaften oft nur per Bus oder Auto erreichbar sind. Die Straßen in den Bergen können eng und kurvenreich sein, besonders in den älteren Kernen der Dörfer.
In einigen Tälern wachsen noch Trüffel wild im Boden, und Hunde werden trainiert, sie zu finden. Die besten Exemplare reifen im Herbst und werden auf lokalen Märkten gehandelt, wo Kenner sie vor dem Kauf prüfen.
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