Sardinien, Autonome Region im Mittelmeer, Italien
Sardinien ist eine autonome Region im Mittelmeer, die zu Italien gehört und sich über rund 24.000 Quadratkilometer erstreckt. Die Landschaft zeigt weiße Sandstrände, Granitklippen, Bergzüge und dichte Wälder, die sich über das gesamte Gebiet verteilen.
Die Nuraghen-Kultur errichtete zwischen 1900 und 730 v. Chr. über 7.000 Steintürme auf der Insel, die heute bedeutende archäologische Stätten darstellen. Später regierten Phönizier, Römer, Byzantiner und Spanier, die alle Spuren in der Architektur und Kultur hinterließen.
Die Einwohner sprechen neben Italienisch oft Sardisch, eine eigene romanische Sprache, die man in Dörfern und auf lokalen Märkten hören kann. Traditionelle Feste feiern Heilige mit Prozessionen, Reitern in historischen Trachten und Gesängen, die in vielen Orten das Jahr über stattfinden.
Die Insel ist über drei Flughäfen in Cagliari, Olbia und Alghero sowie über mehrere Fährhäfen mit dem italienischen Festland verbunden. Im Landesinneren führen kurvenreiche Straßen durch Berge und Täler, während die Küstenstraßen meist einfacher zu befahren sind.
Die Insel gehört zur Blauen Zone, wo Bewohner zehnmal häufiger als im globalen Durchschnitt hundert Jahre alt werden. Forscher führen dies auf die lokale Ernährung mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten und Schafskäse sowie auf den Lebensstil mit viel Bewegung zurück.
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