Pontechianale, italienische Gemeinde
Pontechianale ist eine kleine Gemeinde in den Alpen, die sich über 1600 Meter Höhe erstreckt und aus mehreren Dörfern besteht, darunter das höchstgelegene Chianale. Die Gemeinde wird von Steingebäuden mit engen Gassen geprägt, hat traditionelle Kirchen und liegt am Rande eines künstlichen Sees, der das Tal dominiert.
Pontechianale wurde möglicherweise von Kelten gegründet und war später ein Lehen unter lokalen Herrschern sowie Teil der unabhängigen Republik der Escarton im 14. Jahrhundert. In den 1940er Jahren führten der Bau eines Dammes und eines künstlichen Sees zu großen Veränderungen für die Gemeinde.
Pontechianale trägt Traditionen in seinen engen Gassen weiter, wo Bewohner bei lokalen Festen in historischen Kostümen zusammenkommen. Die Dorfkirchen mit ihren bemalten Altären und das kleine Museum zur Textilhandwerk erzählen von einer Lebensweise, die über Generationen weitergegeben wurde.
Die kleine Gemeinde ist zu Fuß erkundbar und kann leicht mit dem Auto erreicht werden, wobei die Bergstraßen atemberaubende Ausblicke auf die Umgebung bieten. Es gibt verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten wie kleine Pensionen und Gasthöfe, die einen komfortablen Aufenthalt für Besucher ermöglichen.
Die Alevè-Wälder decken über 800 Hektar ab und zählen zu den größten Zirbenforsten Europas, mit Bäumen, die älter als 500 Jahre sind. Besucher können durch diese uralten Wälder wandern und dabei eine ganz besondere bergige Landschaft erkunden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.