Bardonecchia, Alpengemeinde im Piemont, Italien
Bardonecchia ist eine Gemeinde in der Metropolitanstadt Turin in Piemont, die sich über vier Täler erstreckt und von Gipfeln umgeben ist, die über 3000 Meter erreichen. Die Ortschaft liegt auf 1312 Metern Höhe im westlichen Susatal, wo mehrere Seitentäler aufeinandertreffen und ein weites Becken bilden.
Der Bau des Fréjus-Eisenbahntunnels im 19. Jahrhundert verwandelte den Ort von einem kleinen Bergdorf in einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen Italien und Frankreich. Die Eröffnung des Tunnels brachte Arbeiter, Ingenieure und Reisende in die Täler und veränderte die Wirtschaft der Region dauerhaft.
Der Name der Gemeinde leitet sich vom keltischen Wort für Wasser ab und spiegelt die Bedeutung der Bäche wider, die aus den umliegenden Gletschern fließen. Heute treffen sich Einheimische in den Cafés der Hauptstraße, während Wanderer ihre Ausrüstung in den kleinen Geschäften entlang der Gassen kaufen.
Die Gemeinde bietet das ganze Jahr über Aktivitäten im Freien, mit Skigebieten im Winter und ausgedehnten Wegenetzen zum Wandern und Mountainbiken im Sommer. Am besten besucht man die höher gelegenen Wege nach der Schneeschmelze im späten Frühling, wenn die Passstraßen wieder geöffnet sind.
Der Ort war Austragungsort der Snowboard-Wettkämpfe während der Olympischen Winterspiele 2006 und zog internationale Athleten in seine Berge. Ab 1985 entwickelte sich hier außerdem das Sportklettern mit den Sportroccia-Veranstaltungen, die Kletterer aus ganz Europa anzogen und neue Routen in den Felswänden etablierten.
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