Gargano, Halbinsel und Nationalpark in Apulien, Italien
Das Gargano ist ein Gebirgsmassiv, das in die Adria hineinragt und zur Region Apulien im Südosten Italiens gehört. Kalksteinfelsen wechseln sich mit geschützten Buchten ab, während im Landesinneren dichter Wald weite Teile der Hügel bedeckt und mehrere Küstenorte mit engen Gassen am Meer liegen.
In früheren Jahrhunderten war diese Gegend durch dichten Wald geprägt, der die Halbinsel vom Rest der Region abschirmte und zu einer gewissen Isolierung führte. Pilger suchten später die Höhle auf einem der Berge auf, die sich zu einem wichtigen religiösen Ziel entwickelte.
Holzangelgerüste namens trabucchi ragen an mehreren Stellen der Küste ins Meer hinaus und stammen aus einer Zeit, in der Fischer ihre Netze von diesen Plattformen herabließen. Heute dienen einige als Restaurants oder stehen einfach als Zeugnis alter Fangmethoden am Ufer.
Mehrere Wanderwege führen durch das Gebiet und verbinden kleinere Orte entlang der Küste mit bewaldeten Hügeln im Inland. Die Strecken bieten sich für Tagesausflüge an, wobei im Sommer die Mittagsstunden oft heiß sind.
Das Kalkgestein hat über lange Zeit unterirdische Höhlen gebildet, die sich unter den Wäldern und Hügeln erstrecken. Eine dieser Grotten dient seit dem frühen Mittelalter als Pilgerstätte, in den Fels gehauen auf etwa 800 Metern Höhe.
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