Comitium, Archäologische Stätte im Forum Romanum, Rom, Italien
Das Comitium ist eine archäologische Stätte am nördlichen Ende des Forum Romanum, wo die Überreste von Steinplattformen und alten Strukturen noch sichtbar sind. Der Ort zeigt eine rechteckige Anordnung mit verschliffenen Steinen, die markieren, wo antike Rednerpodien und Versammlungsplätze einmal standen.
Dieser Ort entstand ab dem 6. Jahrhundert v.Chr. als der Hauptversammlungsplatz Roms, wo Bürger über Gesetze abstimmten und Beamte wählten. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ort mehrmals umgestaltet, besonders unter Julius Caesar, der seine Größe veränderte und neue Strukturen errichtete.
Der Name leitet sich vom lateinischen Wort für Versammlung ab, und Sie können noch heute sehen, wie dieser Ort für öffentliche Reden und Entscheidungen genutzt wurde. Die Nähe zur Kurie und der Rostra zeigt, wie die antiken Römer ihre wichtigsten Orte der Macht nah beieinander platziert haben.
Sie können die archäologischen Überreste durch den Eingang des Forum Romanum besuchen, wobei geführte Touren in mehreren Sprachen verfügbar sind. Die Stätte ist an den meisten Tagen tagsüber zugänglich und bietet einen direkten Blick auf die antiken Ruinen aus verschiedenen Blickwinkeln.
Der Ort enthält mehrere Schichten von architektonischen Änderungen über viele Jahrhunderte hinweg, darunter Überreste sowohl rechteckiger als auch runder Versammlungsräume. Ausgrabungen haben auch Teile von Inschriften und Statuen aufgedeckt, die Geschichten über Roms frühe Anführer und politische Debatten erzählen.
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