Porta Carmentalis, Stadttor am Kapitolinischen Hügel, Rom, Italien.
Die Porta Carmentalis war ein antikes Tor an der kapitolinischen Hügel, das aus zwei separaten Bögen aus Tuffstein bestand, von denen jeder für spezifische Ein- und Ausfahrten in den Servianischen Mauern bestimmt war. Die linke Öffnung diente speziell Feldherren, die von ihren Feldzügen mit einem Triumphzug zurückkehrten.
Das Tor stammt aus der Zeit der frühen römischen Republik und war Teil der Servianischen Befestigungen, die die Stadt schützten. Im Jahr 479 v. Chr. verließ der Clan der Fabii durch die rechte Öffnung die Stadt, bevor er in einer verheerenden militärischen Niederlage fiel.
Das Tor wurde nach dem nahegelegenen Tempel der Carmenta benannt, einer Göttin, die mit Weissagung und der Schaffung des lateinischen Alphabets verbunden ist. Der Name erinnert Besucher an die religiöse Bedeutung dieses Ortes in der antiken Stadt.
Das Tor liegt am Fuße des Kapitolins und ist heute durch die Überreste der antiken Mauern erkennbar, obwohl große Teile davon zerstört wurden. Um die Struktur vollständig zu verstehen, ist es hilfreich, die benachbarten archäologischen Stätten und Museen zu erkunden, die weitere Informationen über die römischen Befestigungen bieten.
Kaiser Domitian schmückte das Tor nach seinem Sieg über die Sarmaten mit einer Skulpturengruppe, die einen Triumphwagen zeigt, der von Elefanten gezogen wird. Diese seltene Darstellung von Elefanten war für die römische Kunst außergewöhnlich und machte das Tor zu einem bemerkenswerten Denkmal kaiserlicher Macht.
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