Velabrum, Tal zwischen Kapitol und Palatin in Rom, Italien.
Das Velabrum ist eine natürliche Senke zwischen dem Kapitolium und dem Palatin, die sich zum Tiber hin ausbreitet. Sie bildet eine Verbindung zwischen dem Römischen Forum und dem Viehmarktforum und war früher ein sumpfiges Gebiet.
Das Gebiet wurde im 6. Jahrhundert v.Chr. durch den Bau der Cloaca Maxima, eines großen Entwässerungssystems, von einem Sumpf in bebaubares Land umgewandelt. Diese Ingenieursleistung ermöglichte es der Stadt zu wachsen und das Tal produktiv zu nutzen.
Das Tal war seit jeher ein Handelszentrum, wo Kaufleute und Handwerker ihre Waren feilboten und die Bevölkerung zusammenkam. Dieser belebte Ort prägte das tägliche Leben der Stadt und verband die verschiedenen Teile des antiken Rom miteinander.
Der Ort ist zu Fuß leicht vom Römischen Forum aus erreichbar und bietet Zugang zu Denkmälern wie dem Janus-Bogen und antiken Tempeln. Es ist hilfreich, komfortable Schuhe zu tragen, da der Untergrund uneben ist und die Gegend unter freiem Himmel liegt.
Vor der Entwässerung konnte man hier in Booten fahren, was zeigt, wie unterschiedlich das Landschaftsbild einst war. Archäologische Funde belegen, dass dieser Wassertransport ein wichtiger Teil des frühen Handels war.
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