Don Bosco, Wohnviertel im östlichen Rom, Italien.
Don Bosco ist ein Wohnviertel im Osten Roms, das sich zwischen der Via Casilina im Norden und der Via Tuscolana im Süden erstreckt. Der Viale Palmiro Togliatti teilt die Gegend in zwei Hauptbereiche mit Wohnblöcken, Grünflächen und gemischten Bebauungsmustern.
Das Viertel entstand in den 1930er Jahren, als ländliches Land in eine geplante Wohngegend umgewandelt wurde. Die Errichtung der Cinecittà-Filmstudios und des Salesianer-Religionskomplexes prägte die damalige Stadtentwicklung erheblich.
Die Basilika San Giovanni Bosco prägt das Viertel als großer moderner Sakralbau und zieht Pilger und Kunstinteressierte an. Das Gotteshaus mit seinen breiten Treppen und der markanten Kuppel bildet einen sozialen Ankerpunkt für die Gemeinde.
Das Viertel hat gute Verbindungen zum Zentrum Roms durch mehrere U-Bahn-Stationen, die es zu einem Verkehrsknotenpunkt des südöstlichen Stadtsektors machen. Besucher können die Gegend leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden und von hier aus andere Teile der Stadt erreichen.
Die Istituto Luce, zwischen 1937 und 1938 gegründet, war Italiens erste öffentliche Institution für Filmvertrieb und -produktion und hat dort seine Räume. Diese Gründung machte das Viertel zu einem Zentrum der italienischen Filmhistorie während der Mitte des 20. Jahrhunderts.
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