Santa Maria del Buon Consiglio a Porta Furba, Katholische Kirche im Tuscolano-Viertel, Rom, Italien
Santa Maria del Buon Consiglio ist eine Pfarrkirche im Stadtteil Tuscolano mit einer klassischen Backsteinassade, die sich durch einen zentralen Eingang mit einem Terrakotta-Madonnen-Reliefwerk auszeichnet. Das Bauwerk besitzt ein Satteldach und drei Fenster, die das Innere auf einfache, funktionale Weise mit natürlichem Licht versorgen.
Der Bau der Kirche begann 1914 nach dem Tod von Papst Pius X. und wurde 1916 unter der Leitung des Architekten Constantino Schneider fertiggestellt.
Die Kirche trägt den Namen "Buon Consiglio", was "Guter Rat" bedeutet und auf die Schutzfunktion der Muttergottes hinweist. Sie fungiert bis heute als Ort für Pfarrgottesdienste und regelmäßige Zusammenkünfte der Nachbarschaft.
Die Kirche befindet sich an der Via Tuscolana 613 und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher können während der Gottesdienste hineingehen oder sich an Wochentagen bei offenen Türen umsehen.
Im November 2020 erhob Papst Franziskus die Kirche zur Titelkirche eines Kardinals und versetzte sie damit in eine besondere Position innerhalb der katholischen Hierarchie. Diese Ernennung war eine seltene Anerkennung für eine relativ moderne Pfarrkirche in einem Wohnviertel.
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