Parioli, Wohnviertel im Norden von Rom, Italien
Parioli ist ein Stadtviertel im Norden Roms zwischen Piazzale Flaminio und der Milvio-Brücke, geprägt von Wohngebäuden aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und breiten Alleen. Die Straßen verlaufen leicht ansteigend über sanfte Hügel, gesäumt von Bäumen und niedrigen Gartenmauern, die den Wohncharakter unterstreichen.
Das Viertel entstand ab 1921 außerhalb der Aurelianischen Mauer als geplante Wohnsiedlung für gehobene Familien und Beamte. Während des Faschismus erweiterte sich die Bebauung weiter und festigte den bürgerlichen Charakter der Gegend.
Das Viertel beherbergt zahlreiche ausländische Botschaften und Diplomatenwohnsitze, die man entlang der ruhigen Straßen erkennen kann. Theater und Kunsträume ziehen ein gebildetes Publikum an, das sich in den nahegelegenen Cafés und kleinen Restaurants trifft.
Villa Borghese und Villa Ada liegen nahe und bieten Grünflächen für Spaziergänge oder Pausen. Busse und Straßenbahnen verbinden das Viertel mit dem Zentrum Roms und anderen Stadtteilen.
Der Name leitet sich von den Monti Parioli ab, Tuffhügeln, auf denen vor der Bebauung Birnengärten wuchsen. Heute erinnern nur noch die Straßennamen und die sanften Steigungen an diese ländliche Vergangenheit.
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