Santa Maria Immacolata e San Giuseppe Benedetto Labre, Katholische Kirche an der Kreuzung Via Taranto und Via Monza, Tuscolano-Viertel, Rom, Italien.
Santa Maria Immacolata e San Giuseppe Benedetto Labre ist eine Kirche in der Tuscolano-Gegend Roms, die durch drei Langschiffe mit Galerien und Holzdecken gekennzeichnet ist. Die Apsis zeigt Mosaike, die die Kreuzigung und die Herrlichkeit Mariens darstellen.
Der Bau der Kirche begann 1928 unter der Leitung des Architekten Gino Benigni und wurde am 31. Oktober 1931 geweiht. Das Gebaude entstand in einer Zeit des intensiven Wohnungsbaus im Tuscolano-Viertel.
Das Gotteshaus trägt die Namen zweier Heiliger und verbindet romanische Stilelemente mit einer Glockenturmform, die an die Kosmaten-Tradition erinnert. Die schiefe Ausrichtung an der Straßenecke verleiht der Kirche eine ungewöhnliche Präsenz im Stadtviertel.
Der Haupteingang ist uber eine Treppe erreichbar, die zu einem dreiachsigen Portikus mit Saeulen fuhrt und von einem Fenster mit Christus- und Engelmotiven gekront ist. Der Zugang ist relativ einfach zu finden, da sich die Kirche an einer deutlich sichtbaren Strassenecke befindet.
Die Seitenwande des Innenraums zeigen vierzehn Mosaike, die die Stationen des Kreuzwegs darstellen, waehrend der Chor eine seltene Tamburini-Orgel aus dem Jahr 1932 mit 22 Registern beherbergt. Dieses Musikinstrument gehoert zu den wertvollen erhaltenen Beispielen der Orgelkunst aus dieser Zeit.
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