Villa Wolkonsky, Britische Botschafterresidenz in Rom, Italien.
Villa Wolkonsky ist ein Palast in Rom, der auf einem großen Anwesen mit ausgedehnten Gärten liegt. In seinen Gärten sind noch Teile eines antiken römischen Aquädukts aus der Zeit Neros erhalten, die an die lange Geschichte dieses Ortes erinnern.
Eine russische Adelsfamilie kaufte das Anwesen in den 1830er Jahren und ließ einen neuen Palast errichten. Seitdem dient das Gebäude als diplomatische Residenz und hat viele bedeutende Ereignisse in der Geschichte Roms erlebt.
Der Name geht auf die russische Fürstin Zenaïde Wolkonsky zurück, die das Anwesen in den 1830er Jahren zu einem Treffpunkt für Künstler und Schriftsteller machte. Damals versammelten sich hier europäische Kulturschaffende, um Zeit miteinander zu verbringen und ihre Werke zu schaffen.
Das Anwesen befindet sich in Rom und wird als offizielle Residenz genutzt, daher ist der Zugang eingeschränkt. Besucher sollten sich vorher informieren, ob und wann die Gärten oder Teile des Anwesens für die Öffentlichkeit zugänglich sind.
Im Inneren befinden sich zwei verbundene Gewächshäuser aus dem 19. Jahrhundert, die heute ausgewählte antike Kunstwerke und Architekturteile ausstellen. Diese Sammlung zeigt Funde, die bei Ausgrabungen auf dem Anwesen selbst entdeckt wurden.
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