Museo storico dei Granatieri di Sardegna, Militärgeschichtliches Museum in Rom, Italien
Das Museo storico dei Granatieri di Sardegna in Rom ist ein Militärmuseum mit fünfzehn Ausstellungssälen, in denen Waffen, Fotografien, Schlachtenkarten, Flaggen und persönliche Gegenstände gezeigt werden. Die Sammlung vermittelt einen umfassenden Überblick über die Ausrüstung, Auszeichnungen und Dokumente dieser Einheit aus verschiedenen Epochen.
Die Idee, die Relikte des Regiments zu sammeln, entstand 1899 mit Kommandant Secondo Vandero in Piacenza und wurde von Oberst Cesare Confalonieri in Parma umgesetzt. Die beiden Sammlungen wurden am 5. März 1903 in Rom in der Kaserne Ferdinando di Savoia nahe Termini vereint. Der Grundstein des von Leutnant Francesco Leoni entworfenen Gebäudes an Santa Croce wurde am 3. Juni 1922 im Beisein von König Vittorio Emanuele III. gelegt, und das Museum eröffnete am 3. Juni 1924.
Der Name des Museums erinnert an die Granatieri di Sardegna, eine 1659 gegründete Einheit, die mit dem Haus Savoyen verbunden war; dessen Monarchen unterstützten das Korps seit seiner Gründung. Der Ehrensaal im ersten Stock ist diesen Herrschern gewidmet, und der Rundgang endet mit Sälen zum italienisch-äthiopischen Krieg, zu Leutnant Guido Zanetti und zu den Kriegsfahnen des Korps.
Das Museum kann an Wochentagen und im Normalfall nur am Morgen besucht werden, wobei Gruppen spezielle Öffnungszeiten vereinbaren können. Es ist ratsam, vorher zu prüfen, ob der geplante Besuch möglich ist, da die Zugänglichkeit begrenzt ist.
Auf den Wänden sind etwa 8.500 Namen gefallener Soldaten in Goldlettern eingraviert, die ihre Dienste in verschiedenen Konflikt gedenken. Diese Inschriften bilden eine stumme Erinnerung an die Opfer dieser Einheit.
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