Tempel der Minerva Medica, Nymphäum-Ruinen auf dem Esquilin-Hügel in Rom, Italien
Der Tempel der Minerva Medica ist eine zwölfeckige Ruine auf dem Esquilin-Hügel, die einst als Nymphäum diente und von neun halbkreisförmigen Nischen umgeben war. Das Innere wurde von zehn bogenförmigen Fenstern erleuchtet und zeigt noch heute die originale Backsteinstruktur des antiken Bauwerks.
Das Gebäude entstand im vierten Jahrhundert und war ursprünglich ein Nymphäum, das römischen Besuchern Wasser und Erfrischung bot. Seinen Namen erhielt es erst im siebzehnten Jahrhundert durch eine falsche Verbindung mit einer dort gefundenen Statue.
Das Gebäude wird heute von den Römern als Heiligtum wahrgenommen, obwohl sein ursprünglicher Zweck umstritten ist und es sowohl religiöse als auch praktische Funktionen erfüllt haben könnte. Die elegante Form mit ihrer gewölbten Halle prägt bis heute das Verständnis davon, wie wohlhabende Römer ihre Freiräume gestalteten.
Das Gelände liegt inmitten der Stadt und ist über verschiedene öffentliche Verkehrsmittel erreichbar, die Sie zu dieser archäologischen Stätte bringen. Gutes Schuhwerk ist wichtig, da der Untergrund uneben ist und die Ruinen aus unterschiedlichen Höhen bestehen.
Die antike Struktur beherbergt eine der größten Kuppeln aus der römischen Antike mit einem Durchmesser von 25 Metern, die nach dem Pantheon die zweitmächtigste ist. Kaum ein Besucher bemerkt, wie diese technische Meisterleistung Jahrhunderte später kirchliche Architektur prägen sollte.
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