Nationales Musikinstrumentenmuseum, Musikinstrumentenmuseum nahe San Giovanni in Laterano, Italien
Das Nationalmuseum der Musikinstrumente ist ein auf Musikinstrumente spezialisiertes Museum in Rom, das in einem ehemaligen Militärgebäude nahe San Giovanni in Laterano untergebracht ist. Es zeigt mehr als dreitausend Instrumente, die von der späten hellenistischen Zeit bis ins 20. Jahrhundert reichen und viele verschiedene geografische Ursprünge haben.
Die Grundlage des Museums bildet eine Privatsammlung, die der italienische Staat 1949 erwarb und die 1964 offiziell als Museum eröffnet wurde. Das Gebäude wurde ursprünglich für militärische Zwecke errichtet und erst später für die Aufnahme der Sammlung umgewidmet.
Die Sammlung zeigt Instrumente aus Europa, dem Nahen Osten und Asien, was deutlich macht, wie weit verzweigt die musikalischen Verbindungen zwischen verschiedenen Kulturen waren. Besonders auffällig sind die aufwendig verzierten Lauten und Cembali, deren Oberflächen mit Intarsien und Schnitzereien bedeckt sind.
Das Museum liegt in einem ruhigen Viertel Roms und ist gut zu Fuß von San Giovanni in Laterano aus erreichbar. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten vor dem Besuch zu prüfen, da diese je nach Jahreszeit variieren können.
Das Museum bewahrt eines der wenigen erhaltenen Originalklaviere aus dem Jahr 1722, das Bartolomeo Cristofori zugeschrieben wird, dem Erfinder des Hammerklaviers. Cristofori war der Erste, der einen Mechanismus entwickelte, bei dem die Lautstärke durch den Anschlag der Tasten gesteuert werden konnte.
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