Galleria Umberto I.Torino, Einkaufspassage in Turin, Italien
Die Galleria Umberto I. ist eine überdachte Ladenpassage im historischen Zentrum von Turin, die einen ganzen Häuserblock durchquert. Sie hat einen kreuzförmigen Grundriss und verbindet zwei Plätze durch einen breiten Gang mit einem Glasdach auf Metallträgern.
Die Galleria Umberto I. öffnete 1890 auf dem Gelände eines Krankenhauses, das seit etwa 1480 in Betrieb gewesen war. Der Umbau war Teil der städtischen Erneuerung Turins im Industriezeitalter, bei der alte Strukturen durch moderne Handels- und Repräsentationsbauten ersetzt wurden.
Die Galleria Umberto I. ist ein Durchgang, den Einheimische täglich nutzen, um zwischen zwei zentralen Plätzen zu wechseln. Die Läden und Cafés darin sind in den Alltag der Stadt eingebettet und kein reines Touristenziel.
Die Passage liegt im Stadtzentrum und dient als natürliche Abkürzung zwischen zwei Plätzen, was die Orientierung erleichtert. Das Glasdach lässt das Innere auch bei bewölktem oder regnerischem Wetter hell bleiben, sodass der Durchgang jederzeit angenehm begehbar ist.
Im Inneren der Galleria befindet sich eine Apotheke, deren Geschichte bis ins Jahr 1575 zurückreicht, also mehr als drei Jahrhunderte vor der Eröffnung der Passage selbst. Das Geschäft hat einen Teil seiner ursprünglichen Einrichtung bewahrt, was es zu einem der ältesten noch aktiven Orte dieser Art in Turin macht.
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