Saraceno mountain, Berg mit Nekropole in Mattinata, Italien
Der Berg Saraceno erhebt sich zwischen 230 und 260 Metern über der Adria und besteht aus drei verbundenen Hügeln mit Kalksteinfelsen und Mittelmeerföhren. Die Hänge sind durchzogen von mehr als 500 künstlichen Gräbern, die direkt in den Fels gehauen wurden.
Die Dauer waren ein altes Volk, das hier im 9. Jahrhundert v.Chr. eine Nekropolis gründete und ihre Toten in den Berg gruben. Diese Siedlung war ein wichtiges Zentrum für diese frühe Kultur im südlichen Italien.
Die in den Felsen geschnittenen Gräber zeigen, wie Menschen hier ihre Toten bestatteten und welche Gegenstände ihnen wichtig waren. Man sieht noch heute Steinmarkierungen mit eingraviertem Schmuck und Waffen, die etwas über das Leben dieser frühen Bevölkerung verraten.
Man erreicht den Berg von der S.S. 89 Straße in Richtung Manfredonia, von wo aus ein 1 Kilometer langer Wanderweg durch die archäologische Stätte führt. Die Route ist eher einfach zu begehen und bietet mehrere Aussichtspunkte, von denen man das Meer sehen kann.
Die Gräber folgen einer besonderen Form, die an Hohlräume erinnert und stammen teilweise von Völkern aus weit entfernten Regionen. Diese Bauweise unterscheidet diese Nekropolis von anderen Grabstätten in der Umgebung.
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