Villa of Domitian, Römische archäologische Stätte in Castel Gandolfo, Italien
Die Villa des Domitian ist eine römische Ruinenstätte in den Albaner Bergen mit Überresten von Palästen, Bädern und Wassersystemen. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen und zeigt die Überreste von Nymphäen, unterirdischen Gängen und komplexen Kanalsystemen.
Ein römischer Kaiser ließ diese Sommerresidenz Ende des 1. Jahrhunderts errichten, um sich von seinen Regierungspflichten zu erholen. Die Stätte wurde über Jahrhunderte hinweg verlassen, bevor Archäologen begannen, ihre unterirdischen Strukturen auszugraben.
Die Ausgrabungsstätten zeigen, wie römische Kaiser ihre Freizeit verbrachten und welche Rolle Wasser und Gärten in ihrem Leben spielten. Man kann erkennen, wie die verschiedenen Räume für Feste, Zusammenkünfte und private Momente genutzt wurden.
Der Zugang zu vielen Bereichen erfolgt über schmale Wege und Treppen, die über Jahrhunderte hinweg erodiert wurden. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und sich vorher über die Wetterbedingungen zu informieren, da die Stätte sehr exponiert liegt.
Unter den Ruinen befinden sich ausgedehnte unterirdische Tunnel und Kammern, die die Architekten der Antike geschickt in die Hügel hineingetrieben haben. Diese versteckten Räume dienten wahrscheinlich für Lagerung, Klimatisierung und verborgene Wege zwischen den verschiedenen Teilen der Anlage.
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