Santa Maria della Rotonda, Kirchengebäude in Italien
Santa Maria della Rotonda ist ein Heiligtum mit einem rechteckigen Äußeren und kreisförmigem Inneren, das von einer Kuppel mit zentraler Öffnung gekrönt wird. Das Gebäude vereint eine ungewöhnliche Grundrissform, bei der der runde Innenraum in starkem Kontrast zur außen sichtbaren Geometrie steht.
Das Gebäude steht auf den Überresten eines Nymphaeums aus dem ersten Jahrhundert aus der Villa des Kaisers Domitian. Später wurde es als Kurort für Offiziere der Zweiten Parthischen Legion umgebaut und schließlich in ein Heiligtum umgewandelt.
Im Inneren befindet sich ein byzantinisches Madonnenbild über dem Altar, das zusammen mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert Geschichten vom wahren Kreuz erzählt. Diese künstlerischen Werke zeigen, wie religiöse Kunst über Jahrhunderte hinweg die Andacht der Besucher geprägt hat.
Das Gebäude ist gegen Entgelt zugänglich und Besucher sollten sich vorher bei den Bürgschaftsmuseen anmelden. Es ist ratsam, im Voraus Kontakt aufzunehmen, um den Besuch abzustimmen und sicherzustellen, dass das Heiligtum für Besucher geöffnet ist.
Die römischen Marmoräußere enthalten Fragmente von Gesimsen aus dem dritten Jahrhundert vom Severan-Lager, das einst an dieser Stelle stand. Diese antiken Bausteine wurden wiederverwendet und sind heute noch im Bau sichtbar.
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