Palazzo Cimarra, Palast und italienisches Nationalerbe in der Via Panisperna, Monti-Viertel, Rom, Italien
Der Palazzo Cimarra ist ein Palast im Barockstil mit unregelmäßigem Grundriss, verzierungsvollen Fenstern und einem markanten rustikalen Eingangsportal an der Via Panisperna im Monti-Viertel. Das Gebäude befindet sich auf Höhe der Kirche San Lorenzo und weist charakteristische Merkmale auf, die es von anderen Bauwerken der Umgebung unterscheiden.
Der Palast wurde 1736 erbaut und diente zunächst als Residenz des portugiesischen Botschafters Graf Souza Holstein. Später beherbergte das Gebäude zwischen 1860 und 1870 die päpstlichen Zouaven, bevor es im Jahr 1958 umgebaut und einer umfassenden Modernisierung unterzogen wurde.
Der Palast zeigt Merkmale der römischen Architektur des 18. Jahrhunderts, die von wohlhabenden Familien bevorzugt wurde, die sich in diesem Viertel niederließen. Die Fassade mit ihren verzierungsvollen Details spiegelt den Geschmack der Zeit wider und prägt bis heute das Erscheinungsbild der Straße.
Der Palast liegt in der Via Panisperna 197 im Monti-Viertel und kann von außen besichtigt werden, um die barocke Architektur zu sehen. Das Gebäude wird derzeit als Polizeikommandozentrale genutzt und ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, kann aber von der Straße aus bewundert werden.
Der Palast steht genau gegenüber von San Lorenzo in Panisperna und schafft mit der Kirche ein besonderes architektonisches Ensemble, das die Straße prägt. Diese räumliche Beziehung zwischen profanen und sakralen Bauten zeigt die urbane Planung des Viertels aus jener Zeit.
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