Provinz Iwami, Historische Provinz in der westlichen Shimane Präfektur, Japan.
Iwami ist eine ehemalige Provinz im westlichen Teil der Präfektur Shimane, die sich entlang der Küste des Japanischen Meeres mit felsigen Ufern und bergigen Innenbereichen erstreckt. Das Gelände bietet eine abwechslungsreiche Landschaft mit Küstenabschnitten und bewaldeten Hügeln.
Die ehemalige Provinz war während der Edo-Zeit das Zentrum des Iwami-Ginzan-Silberbergbaus, der Japan mit großen Silbermengen versorgte. Diese Bergbautätigkeit prägte die wirtschaftliche Bedeutung der Region für mehrere Jahrhunderte.
Die Region ist bekannt für ihre Keramiktradition, bei der lokale Handwerker Steingut mit Techniken herstellen, die seit Generationen weitergegeben werden. Diese Töpferwerkstätten prägen noch heute das Bild vieler Dörfer in der Gegend.
Das Gebiet ist am einfachsten über den internationalen Flughafen von Matsue oder über den Bahnhof Masuda erreichbar, die Zugang zu den westlichen Teilen der Präfektur bieten. Reisende sollten beachten, dass die Bergregionen ländlich sind und eine eigene Anreise erforderlich sein kann.
Das Gebiet ist in sechs historische Bezirke unterteilt: Ano, Kanoashi, Mino, Naka, Nima und Ochi, die ihre Verwaltungsgrenzen aus dem Mittelalter bewahrt haben. Diese alte Aufteilung ist heute noch in der lokalen Identität und in Ortsnamen sichtbar.
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