Enkō-ji, Buddhistischer Tempel im Stadtteil Ichijōji, Kyoto, Japan
Enkō-ji ist ein buddhisti scher Tempel im Distrikt Ichijōji in Kyoto, der traditionelle Holzgebäude und sorgfältig gestaltete Gärten beherbergt. Das Gelände umfasst einen großen Teich, steinerne Arrangements und separate Meditationshallen, die über mehrere Bereiche verteilt sind.
Die Gründung des Tempels im Jahr 1601 durch den Mönch San'yō Genkitsu mit Unterstützung von Tokugawa Ieyasu markierte den Beginn einer neuen Phase. Das Gelände diente zunächst als Druckerei für konfuzianische Texte, bevor es sich zum Meditationszentrum entwickelte.
Der Tempel ist heute ein Ort der stillen Besinnung, wo Besucher Mönche bei ihren täglichen Ritualen beobachten können. Die Gärten und Gebäude zeigen, wie buddhistische Prinzipien in die Gestaltung des Raums einfließen.
Der Tempel ist für Besucher tagsüber zugänglich und bietet einen ruhigen Ort zum Erkunden der Gärten und Gebäude. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen und die Ruhezeit am frühen Morgen zu besuchen, wenn der Ort am ruhigsten ist.
Das Gelände beherbergt einen Schrein, der einen Zahn von Tokugawa Ieyasu enthält und es mit einer bedeutenden Figur der japanischen Geschichte verbindet. Diese Reliquie zieht besondere Aufmerksamkeit auf sich, da sie den Ort mit der feudalen Vergangenheit der Nation verknüpft.
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