Kyoto Botanical Gardens, Botanischer Garten in Sakyō-ku, Kyoto, Japan
Der Kyoto Botanische Garten ist eine 24 Hektar große Anlage in Sakyō-ku mit rund 12.000 Pflanzenarten aus Japan und der ganzen Welt. Die Pflanzen wachsen in spezialisierten Gewächshäusern und im Freien, so dass man an einem Ort alles Mögliche entdecken kann.
1913 kaufte die Präfektur Kyoto das Gelände für eine geplante Ausstellung zur Thronbesteigung des Taishō-Kaisers; da die Messe nach Okazaki ging, wurde 1915 mit finanzieller Hilfe der Familie Mitsui ein Botanischer Garten beschlossen. 1917 begann der Bau unter dem Planer Ryōsaku Terasaki, der den Nakaragi-Wald mit seinem Schrein erhielt. Eröffnet wurde am 10. November 1923, ab 1. Januar 1924 gegen Eintritt. Von 1946 bis 1957 von Besatzungstruppen beschlagnahmt, öffnete er am 24. April 1961 wieder.
Der Name Nakaragi-no-mori stammt vom Nakaragi-Schrein in seiner Mitte, den die Weber von Nishijin seit Langem als Gottheit der Textilien verehren; eine Erklärung für „Nakaragi" ist die Lage des Schreins zwischen dem oberen und unteren Kamo-Schrein. Daneben gilt ein zu einem Stamm verwachsener Tannen- und Zürgelbaum, Renri-no-eda, als Ort für Liebesglück.
Die beste Zeit zum Besuch ist früh am Morgen oder später am Nachmittag, wenn die Menschenmenge kleiner ist. Man kann mit der Kyoto City Subway zur Station Kitayama fahren und erreicht von dort aus das Gelände leicht zu Fuß.
Der Nakaragi-Schrein steht im einzigen Naturwald des Gartens; dorthin wurde er im August 1946 verlegt, als die Besatzungstruppen das Gelände beschlagnahmten und sich auf die Trennung von Religion und Staat beriefen. Daneben wächst ein Renri-no-eda, eine Tanne und ein Mukunoki, die zu einem Stamm verwachsen sind und als Ort für Liebesglück gelten.
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