Kandal, Verwaltungsprovinz nahe Phnom Penh, Kambodscha
Kandal ist eine Provinz in Kambodscha, die sich über flache Agrarlandschaften und Feuchtgebiete erstreckt und südlich von Phnom Penh gelegen ist. Der Mekong und der Bassac fließen durch die Region und unterstützen Reisanbau, Fischerei und Wassertransport.
Von 1618 bis 1866 war Oudong, eine Stadt in dieser Provinz, die königliche Hauptstadt Kambodschas, bevor die Macht nach Phnom Penh verlagert wurde. Dieser Wechsel markierte einen bedeutenden Wendepunkt in der politischen Geographie des Landes.
Buddhistische Tempel und Pagoden prägen das Landschaftsbild, wobei viele traditionelle Orte wie Ang Kor Chey mit ihrer fünfzackigen Architektur und hölzernen Brücken über Wasserbecken zu sehen sind. Diese religiösen Stätten sind alltägliche Treffpunkte für Einheimische und zeigen, wie der Buddhismus das Leben in der Region bestimmt.
Die Region ist flach und leicht zu durchfahren, mit vielen Wasserstraßen, die als natürliche Wege dienen. Beste Besuchsmöglichkeiten sind während der Trockenzeit, wenn die Straßenbedingungen stabiler sind.
Die Provinz umgibt Phnom Penh völlig wie ein Ring und trennt damit die Hauptstadt von der restlichen Kambodscha. Gleichzeitig bewahrt sie ihre eigenständige Verwaltung in Ta Khmau und bleibt damit eine wichtige Überganszone zwischen Stadt und Land.
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