Kim-Il-sung-Platz, Zentrale Paradeplatz im Bezirk Chung-guyok, Nordkorea.
Der Platz erstreckt sich über ein großes Areal am Fluss Taedong und wird von bedeutenden Gebäuden wie dem Großen Volksstudienhaus umgeben. Die Fläche ist offen und gepflastert, mit gekennzeichneten Stellplätzen für große Versammlungen, und unter dem Boden befindet sich ein unterirdisches Kaufhaus.
Der Platz wurde 1954 nach dem Krieg gebaut und wurde zum Symbol des Wiederaufbaus der Nation. Seine Entstehung war eng mit der Entwicklung Pjöngjangs nach diesem historischen Umbruch verbunden.
Der Platz ist der Ort, an dem die Nation ihre wichtigsten Feiertage und Versammlungen abhält, wo zehntausende Menschen zusammenkommen. Besucher sehen hier, wie das öffentliche Leben des Landes sich zeigt und wie zentral dieser Ort für nationale Ereignisse ist.
Die öffentliche Zugänglichkeit hängt davon ab, wann organisierte Veranstaltungen stattfinden oder ob der Platz für Besucher geöffnet ist. Wer das Gebiet erkunden möchte, sollte sich vorab informieren, da die Nutzung stark reglementiert ist.
Der Platz markiert den Nullpunkt des Landes, von dem aus alle Straßenentfernungen in der Nation gemessen werden. Diese Funktion macht ihn zu einem geografischen Referenzzentrum für das ganze Land.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.