Miari, Rotlichtviertel in Wolgok-dong, Seoul, Südkorea.
Miari ist eine Rotlichtzone im Stadtteil Wolgok-dong in Seongbuk, Seoul, mit mehreren verflochtenen Gässchen, die durch einen Vorhang am Eingang gekennzeichnet sind. Das Viertel liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Gireum und ist eines von 44 offiziell anerkannten Rotlichtgebieten in Südkorea.
Das Gebiet war ursprünglich königliches Schutzland in der Joseon-Dynastie und wurde während der japanischen Kolonialherrschaft im frühen 20. Jahrhundert in einen Friedhof umgewandelt. Nach dem Krieg entwickelte es sich schrittweise zu einem Unterhaltungsviertel.
Der Name "Miari Texas" stammt von amerikanischen Soldaten, die das Gebiet frequentierten und es zu einem Unterhaltungszentrum machten. Diese Verbindung zur Militärpräsenz prägt bis heute das Erscheinungsbild und die Wahrnehmung des Ortes.
Die Gegend ist zu Fuß am besten über die nahegelegene Gireum-Station zu erreichen. Der Besuch am frühen Abend ermöglicht ein sanfteres Kennenlernen des Viertels, da die Aktivität später deutlich zunimmt.
Die Eröffnung der U-Bahn-Station 1985 veränderte den Zugang zur Gegend erheblich. Diese Verbindung führte später während der Olympischen Spiele 1988 zu einer Zunahme von Besuchern.
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