Sidi Yahya Mosque, Moschee und Madrasa aus dem 15. Jahrhundert in Timbuktu, Mali.
Die Sidi-Yahya-Moschee ist ein Gebetshaus aus dem 15. Jahrhundert in Timbuktu, erbaut aus Lehmziegeln mit charakteristischen gewölbten Bögen und kunstvollen hölzernen Türen in marokkanischem Stil. Die Struktur zeigt typische Merkmale der Sudan-Sahel-Architektur und umfasst auch Unterrichtsräume sowie verborgene Grabkammern.
Der Bau begann im Jahr 1400 unter der Leitung von Scheich el-Mokhtar Hamalla und wurde über vier Jahrzehnte hinweg fertiggestellt. Nach seiner Vollendung wurde Sidi Yahya al-Tadelsi als erster Imam eingesetzt und gab dem Gebäude seinen Namen.
Die Moschee ist Zentrum einer Gemeinde, die sich um ihre Erhaltung kümmert und ihre Bedeutung als Ort der Gelehrsamkeit bewahrt. Besucher können heute noch die Räume sehen, in denen Wissen weitergegeben wurde und religiöses Leben stattfindet.
Der Schlammbau erfordert regelmäßige Instandhaltung durch die örtliche Gemeinde, besonders nach Regenfällen und während der heißesten Jahreszeiten. Besucher sollten beachten, dass die Struktur dauerhaft saniert wird, um sie vor Sandablagerungen und Erosion zu schützen.
Das Gebäude verbirgt unter der Erde eine Grabkammer, in der die sterblichen Überreste mehrerer Imame ruhen, darunter der Gründer Sidi Yahya al-Tadelsi. Diese verborgene Kammer verbindet das Gotteshaus mit dem Gedächtnis seiner religiösen Führungspersonen.
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