Südholland, Provinz in den westlichen Niederlanden
Zuid-Holland ist eine Verwaltungseinheit im westlichen Teil der Niederlande, die sich vom Küstengebiet der Nordsee bis zu den weitläufigen Poldern im Binnenland erstreckt. Das Gebiet umfasst Großstädte wie Rotterdam und Den Haag sowie kleinere Orte, die durch ein dichtes Netz von Kanälen und Straßen miteinander verbunden sind.
Die Region entstand als eigene Verwaltungseinheit im Jahr 1840, als die Regierung das alte Gebiet Holland aus praktischen Gründen in zwei separate Einheiten aufteilte. Jahrhunderte zuvor waren diese Gebiete bereits Zentren des Handels und der Seefahrt innerhalb der niederländischen Republik.
Die Region trägt seit Jahrhunderten Namen holländischer Landschaften, wobei zahlreiche Städte entlang von Kanälen und Deichen ihre historische Struktur bis heute bewahren. Bewohner nutzen Fahrräder als Hauptverkehrsmittel und viele lokale Märkte verkaufen frischen Fisch direkt von der Küste.
Reisende bewegen sich am besten mit Zügen und Straßenbahnen zwischen den größeren Städten, während kleinere Orte oft mit Bussen und Fähren erreichbar sind. Radwege verlaufen entlang der Küste und durch das Hinterland, sodass Fahrräder eine praktische Alternative zum motorisierten Verkehr darstellen.
Das Gebiet beherbergt mehr Gewächshäuser als fast jede andere Region Europas, wobei kilometerweite Glasflächen Gemüse und Blumen rund ums Jahr produzieren. Besucher können entlang der Straßen durch scheinbar endlose Reihen beleuchteter Glashäuser fahren, die nachts von innen leuchten.
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