Wyborger Rajon, Verwaltungsbezirk in Sankt Petersburg, Russland
Der Bezirk Vyborgsky ist ein großes Verwaltungsgebiet im Norden Sankt Petersburgs, das sich über hunderte von Quadratkilometern erstreckt und mehrere Nachbarbezirke berührt. Das Gebiet umfasst verschiedene Stadtteile und wird durch seine Infrastruktur und Bebauung geprägt.
Das Gebiet erhielt seinen Namen vom Schloss Vyborg, das die zaristischen Truppen während des Großen Nordischen Krieges von den Schweden eroberten. Später entstand der Bezirk als Verwaltungseinheit in der frühen sowjetischen Zeit.
Die Sampson-Kathedrale prägt das Gebiet mit ihrer Mischung aus russischen und europäischen Baustilelementen, die zeigen, wie diese Gegend während der Zeit von Kaiserin Anna gestaltet wurde. Besucher können hier sehen, wie religiöse Baukunst die Identität des Viertels geprägt hat.
Das Gebiet ist gut durch öffentliche Verkehrsmittel erschlossen und mehrere Bahnverbindungen verbinden es mit dem Stadtzentrum. Besucher sollten Zeit für die Erkundung einplanen, da das Gebiet sehr großflächig ist.
Fabrikarbeiterinnen in diesem Gebiet starteten 1917 die ersten Proteste der Februarrevolution, die das Ende der zaristischen Herrschaft einleiteten. Diese Arbeiterinnen sprachen sich gegen Lebensmittelknappheit auf und setzten damit große historische Veränderungen in Gang.
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