Hedschas, Geografische Region im westlichen Saudi-Arabien
Hejaz ist eine Region entlang der Küste des Roten Meeres im westlichen Saudi-Arabien, die sich von der jordanischen Grenze bis zur südlichen Asir-Region erstreckt. Die Landschaft umfasst das Gebirge des Sarawat-Höhenzugs, flache Küstentäler und trockene Hochebenen, in denen mehrere größere Städte liegen.
Das Gebiet stand bis 1916 unter osmanischer Herrschaft, bis sich ein unabhängiges Königreich formte. Im Jahr 1932 wurde es mit der Region Nadschd zusammengeführt, was zur Gründung des heutigen Saudi-Arabien führte.
Diese Gegend beherbergt die beiden heiligen Städte des Islam, was sie zum Anziehungspunkt für Gläubige aus allen Teilen der Welt macht, die während der Pilgerzeit hierher kommen. Die Architektur und das tägliche Leben in vielen Orten sind von den religiösen Abläufen geprägt, die seit Jahrhunderten zur Identität der Region beitragen.
Große Städte wie Dschidda, Mekka, Medina und Taif sind durch Autobahnen und moderne Zugverbindungen miteinander verbunden, was Reisen in dieser Region erleichtert. Das Klima kann entlang der Küste feucht und in den Höhenlagen deutlich kühler werden, weshalb die Reisezeit je nach Ziel variieren sollte.
Mehr als 2000 erloschene Vulkane prägen die Landschaft und hinterlassen ausgedehnte dunkle Sandfelder, die aus erstarrter Lava entstanden sind. Diese vulkanischen Formationen verleihen der Gegend ein unverwechselbares Erscheinungsbild, das man in anderen Teilen der arabischen Halbinsel kaum findet.
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