Galata, Historisches Viertel in Beyoğlu, Türkei.
Galata ist ein Stadtviertel in Beyoğlu am nördlichen Ufer des Goldenen Horns in der Türkei. Die engen Gassen führen zwischen mehrstöckigen Steinhäusern hinauf und hinunter, oft mit kleinen Balkonen und Holzläden an den Fenstern.
Genueser Kaufleute siedelten sich hier im 13. Jahrhundert an und errichteten Mauern und einen hohen Turm. Nach der osmanischen Eroberung 1453 blieb die Gegend ein Viertel für Händler und Handwerker aus verschiedenen Teilen des Reichs.
Der Name leitet sich von dem griechischen Wort für Milch ab, das Händler einst verwendeten, um die Gegend zu beschreiben. Heute zeigen sich die Spuren verschiedener Gemeinschaften in kleinen Handwerksbetrieben und Cafés, die sich in den Erdgeschossen alter Wohnhäuser befinden.
Gehen Sie früh am Morgen oder spät am Nachmittag, wenn weniger Besucher unterwegs sind und die schmalen Straßen leichter zu erkunden sind. Tragen Sie bequeme Schuhe, denn viele Wege sind aus Kopfstein und können rutschig werden.
Eine geschwungene Treppe im Jugendstil führt zwischen zwei parallelen Straßen nach unten und trägt den Namen einer bekannten Bankiersfamilie. Die Stufen wurden nach ihrem Entwurf in den 1870er Jahren gebaut, um den Bewohnern den Weg zur Uferstraße zu erleichtern.
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