Philadelphia, antike Stadt in Lydien
Philadelphia ist eine antike Stadt in der Region Lydien in der türkischen Provinz Manisa, bekannt für ihre ausgedehnten archäologischen Überreste. Das Gelände zeigt Ruinen von Mauern, Stadttoren, Theatergründungen und Tempelresten, die sich über mehrere Schichten von Zivilisationen erstrecken.
Die Stadt wurde in der Römerzeit unter König Attalos II. gegründet und war für ihre Tempel und Festivals bekannt, weshalb sie 'Kleinathen' genannt wurde. In der byzantinischen Zeit wurden Mauern zum Schutz errichtet, und die St. Jean Kirche wurde gebaut, eines der wichtigsten Bauwerke, die bis heute überlebten.
Philadelphia trägt einen Namen, der "Bruderliebe" bedeutet, was auf seine Geschichte als Treffpunkt von Gemeinden hindeutet. Der Ort zeigt, wie verschiedene Kulturen über Jahrhunderte hinweg ihre Spuren hinterließen und zusammenleb in dieser antiken Siedlung.
Bequeme Wanderschuhe sind erforderlich, da der Boden uneben ist und es keine modernen Einrichtungen an der Stätte gibt. Bringen Sie Wasser und einen Hut mit, und erkunden Sie das Gelände tagsüber in Ihrem eigenen Tempo, wobei Sie die alten Strukturen respektvoll behandeln.
Das Theater war ein großes Bauwerk, von dem heute noch die Bühnenvorderseite und Teile der Sitzplätze erhalten sind, die zeigen, wie Vorführungen für die antike Bevölkerung organisiert wurden. Diese theatralischen Überreste geben seltene Einblicke in das öffentliche Leben einer kleineren römischen Stadt.
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