Chesapeake Bay, Ästuar zwischen Maryland und Virginia, Vereinigte Staaten
Die Chesapeake Bay ist eine Bucht mit Brackwasser zwischen Maryland und Virginia, die sich über 320 Kilometer vom Susquehanna River bis zum Atlantik erstreckt. Das Gewässer liegt hinter der Delmarva-Halbinsel und empfängt Wasser aus mehreren großen Flüssen, die ins Meer münden.
Ein spanischer Entdecker kartierte die Bucht im Jahr 1523 und gründete kurz darauf eine Siedlung am Ufer. Die Region wurde später Schauplatz kolonialer Konflikte und entwickelte sich zu einer wichtigen Handelsroute für die frühen amerikanischen Kolonien.
Das Wasser ernährt Fischer, die an alten Methoden festhalten und Blaukrabben, Austern und Fische fangen. Viele kleine Gemeinden am Ufer leben vom Fang und verkaufen ihre Ware direkt auf lokalen Märkten oder aus kleinen Hafenhäusern.
Entlang der Küste gibt es zahlreiche Zugänge mit Bootsrampen, Angelstegen und Besucherzentren, die über das Leben im Wasser informieren. Am besten besucht man das Gebiet bei ruhigem Wetter, um die Tierwelt zu beobachten und das Wasser zu genießen.
Die Bucht entstand vor etwa 35 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag und ist heute das größte Ästuar in Nordamerika. Die Küstenlinie umfasst insgesamt über 18.800 Kilometer, wenn man alle Buchten und Nebenarme mitzählt.
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