Termiz, Antike archäologische Stätte in der Region Surxondaryo, Usbekistan
Termez ist eine archäologische Stätte in der Region Surxondaryo an der Grenze zu Afghanistan, wo buddhistische Klöster und mittelalterliche islamische Mausoleen verstreut über das Gelände stehen. Der Fluss Amu Darya markiert die natürliche Grenze dieser historischen Stadt.
Die Stadt wurde 498 v.Chr. gegründet und wuchs zu einem wichtigen Handelszentrum an der Seidenstraße heran, bis Truppen Dschingis Khans im 13. Jahrhundert die ursprüngliche Siedlung zerstörten. Nach dieser Zerstörung wurde die Stadt wieder aufgebaut, behielt aber nicht mehr ihre frühere Bedeutung.
Das Archäologische Museum von Termez zeigt Objekte aus verschiedenen Kulturen, von Kushan-Skulpturen bis zu buddhistischen Kunstwerken aus unterschiedlichen Epochen. Diese Sammlung erzählt von den vielen Völkern, die durch diese Stadt an der Seidenstraße gezogen sind.
Die Archäologiestätten lassen sich am besten per Minibus oder Taxi erkunden, wodurch man verschiedene Orte an einem Tag besuchen kann. Es ist hilfreich, sich einen lokalen Führer zu nehmen, um die Geschichte und Anordnung der Stätten besser zu verstehen.
Der Qirq-Qiz-Komplex beherbergt eine Festung aus dem 9. Jahrhundert mit besonderen architektonischen Merkmalen, die mit regionalen Geschichten über vierzig weibliche Krieger verbunden sind. Diese legendären Frauen sind Teil der lokalen Folklore und Identität dieser Gegend.
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