Jaua-Sarisariñama National Park, Nationalpark mit Sandstein-Tepuis im Bundesstaat Bolívar, Venezuela.
Der Nationalpark Jaua-Sarisariñama ist ein Schutzgebiet mit drei großen Sandstein-Tafelbergen in den Guayana-Hochländern im Südosten Venezuelas. Die Berge Jaua, Sarisariñama und Guanacoco erheben sich dramatisch aus dem Dschungel und schaffen eine einzigartige Landschaft aus steilen Felswänden und isolierten Hochebenen.
Das Gebiet wurde 1978 zum Nationalpark erklärt und später 2017 in das erweiterte Caura-Schutzgebiet integriert. Diese Maßnahmen zeugen von Bemühungen, die Wildnis und ihre Ökosysteme langfristig zu bewahren.
Die Ye'kuana haben diesen Bergen traditionelle Namen gegeben, die ihre Verbindung zur Landschaft widerspiegeln. Diese Benennungen zeigen, wie die Ureinwohner der Region ihre Umgebung verstehen und mit ihr leben.
Der Zugang zum Park ist schwierig und erfordert in der Regel Hubschrauberfahrten von Caracas aus, da es auf dem Landweg keine praktische Straßenanbindung gibt. Besucher sollten sich auf begrenzte Infrastruktur und raue Bedingungen vor Ort vorbereiten.
Die Sarisariñama-Bergplatte beherbergt vier riesige Erdeinbrüche, von denen einer eine Tiefe von etwa 314 Metern erreicht. Diese natürlichen Formationen entstanden durch Einbrüche der Bergdecke und schaffen eine geheimnisvolle und geologisch faszinierende Landschaft.
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