Parima-Tapirapecó National Park, Nationalpark im Bundesstaat Amazonas, Venezuela.
Der Parima-Tapirapecó Nationalpark ist ein großes Waldschutzgebiet im bergigen Grenzgebiet Venezuelas mit unterschiedlichen Waldtypen vom Tiefland bis zu den Gipfeln. Das Gelande besteht aus dichten Regenwaldflachen, mittleren Waldern und hocheren Bergwaldern, die verschiedene Lebensraume bilden.
Das Schutzgebiet wurde 1991 als einer der großten Nationalparks Venezuelas gegründet, um die Kopfregionen des Orinoco-Flusses und seine Waldökosysteme zu bewahren. Die Ausweisung erkannte die Bedeutung dieser Region für den Fluss und die breitere Umwelt an.
Die Yanomami leben hier nach ihren angestammten Praktiken und nutzen den Wald durch Anbau, Jagd und Fischerei. Ihre Siedlungen sind über das Gebiet verteilt und bilden ein wichtiges Mosaik des alltäglichen Waldlebens.
Besucher müssen sich über La Esmeralda, die nächste Siedlung, anmelden und Genehmigungen von der Parkbehörde einholen, bevor sie eintreten. Die Ankunft erfordert Planung und lokale Unterstützung, da das Gebiet abgelegen ist.
Das Gelande erhebt sich vom Flachland bis auf über 2000 Meter Höhe und beherbergt in dieser Hohenanderung eine der vielfältigsten Fischpopulationen der Region. Diese Höhenunterschiede ermöglichen es hunderten von Fischarten, in unterschiedlichen Gewässern nebeneinander zu existieren.
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