Palais Redern, Stadtpalais am Pariser Platz, Deutschland.
Der Palais Redern war ein Stadtpalast an der Pariser Platz in Berlin mit einer charakteristischen rustikalem Fassadendesign und flachem Dach. Das Gebäude verfügte über einen rechteckigen Garten und große repräsentative Räume im Inneren, die für gesellschaftliche Zwecke gestaltet waren.
Der Architekt Karl Friedrich Schinkel entwarf und errichtete das Gebäude zwischen 1829 und 1833 für Graf Friedrich Wilhelm von Redern, den Direktor des Königlichen Theaters. Das Palais stand bis 1906, als es abgerissen wurde, um Platz für das Hotel Adlon zu schaffen.
Der Palast war ein Ort für Konzerte und künstlerische Treffen, wo sich Berlins kreative Kreise regelmäßig einfanden. Die Säle dienten der Gesellschaft als Bühne für ihre wichtigsten sozialen und künstlerischen Veranstaltungen.
Das Palais existiert heute nicht mehr an seinem ursprünglichen Standort in Berlins Mitte, aber sein ehemaliger Platz ist leicht zu erkunden. Besucher können die Geschichte des Ortes durch Informationen über das Gebiet und seine Umwandlung besser verstehen.
Das Gebäude orientierte sich architektonisch am Florentiner Palazzo Pitti und brach damit mit der in Berlin üblichen Tradition von Mansarddächern. Diese italienische Inspirationgibt dem Palais einen unverwechselbaren Charakter, der sich deutlich von anderen zeitgenössischen Berliner Palais unterschied.
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