Pariser Platz, Platz und Gartendenkmal in Mitte, Berlin, Deutschland
Der Pariser Platz ist ein Platz und Gartenplatz im Berliner Bezirk Mitte, der direkt vor dem Brandenburger Tor liegt und Unter den Linden mit der Straße des 17. Juni verbindet. Der rechteckige Raum umfasst etwa 1,5 Hektar und bildet den Endpunkt des historischen Boulevards.
Der Platz wurde von Friedrich Wilhelm I. zwischen 1732 und 1734 angelegt und hieß zunächst Viereckt. Die Umbenennung zum Pariser Platz fand 1814 statt, nachdem Napoleons Reich zusammengebrochen war.
Der Platz verdankt seinen Namen einem Ereignis von 1814, als preußische Truppen nach dem Sturz Napoleons in Paris einzogen. Heute prägen die umgebenden Gebäude wie die Botschaften der USA und Frankreich sowie die Akademie der Künste das Gesicht dieses Ortes.
Der Platz liegt direkt an der U-Bahn-Station Brandenburger Tor und ist leicht zugänglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zu Fuß erreichbar. Die offene Fläche bleibt tagsüber zugänglich und ermöglicht es Besuchern, sie in ihrem eigenen Tempo zu erkunden.
Während der Teilung Berlins lag der Platz fast 60 Jahre lang in einer isolierten Enklave an der Grenze zwischen Ost und West. Nach dem Fall der Mauer mussten alle Gebäude ringsum nach historischen Plänen vollständig rekonstruiert werden.
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