Der Rufer, Bronzeskulpturenreihe in Berlin und Bremen, Deutschland.
Der Rufer ist eine Bronzeplastikenserie, die eine barfüßige Figur in einer Robe zeigt, die mit zu einem Megafon geformten Händen an der Seite ihres Mundes steht. Die Werke sind in Lebensgröße gegossen und finden sich an mehreren Standorten weltweit.
Der Künstler Gerhard Marcks schuf das Originalwerk 1967, die erste Version steht an einem Telekommunikationsgebäude in Bremen. Eine Nachbildung wurde 1989 beim Mauerfall nahe dem Brandenburger Tor aufgestellt.
Die Berliner Version trägt eine Inschrift mit einer Friedensbotschaft, die Kommunikation und Solidarität zwischen Menschen in Zeiten sozialer Spaltung betont. Diese Botschaft wird durch die Geste des Mannes verstärkt, der mit seinen Händen rund um den Mund ruft.
Mehrere Versionen dieser Bronzefigur stehen an unterschiedlichen Orten, was ein Sehen an mehreren Standorten ermöglicht. Die Originalversion in Bremen und die Berliner Version sind beide leicht zu Fuß erreichbar, während sich weitere Kopien auch international befinden.
Eine Kopie in Perth, Australien wurde 1998 den Opfern und Überlebenden von Folter gewidmet und veränderte damit die Bedeutung über das ursprüngliche Kommunikationsthema hinaus. Diese Widmung zeigt, wie die gleiche Skulptur in verschiedenen Kontexten neue Bedeutungsebenen erhalten kann.
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