Palais Beauvryé, Stadtpalais am Pariser Platz, Berlin, Deutschland.
Der Palais Beauvryé war ein Stadtpalast, der sich zwischen dem Pariser Platz und der Spree erhob und typische Merkmale der preußischen Adelsarchitektur des 18. Jahrhunderts zeigte. Das Gebäude besaß elegante Fassaden und war in seiner Lage zentral für das damalige Berlin.
Der preußische Generalmajor Bernhard von Beauvryé errichtete das Palais zwischen 1735 und 1737 auf Grund, den Friedrich Wilhelm I. ihm schenkte. Nach seiner Fertigstellung wurde es schnell verkauft und durchlebte mehrere Besitzerwechsel.
Das Palais wurde 1835 zur französischen Botschaft und blieb bis zum Zweiten Weltkrieg diplomatische Vertretung Frankreichs in Preußen.
Das ursprüngliche Gebäude existiert heute nicht mehr, da es durch Bombardierungen 1943 zerstört und um 1960 abgerissen wurde. Der Ort ist jetzt Teil des modernen Stadtgefüges am Pariser Platz.
Trotz seines Namens lebte die Familie Beauvryé nie in dem Palais, sondern verkaufte es unmittelbar nach der Fertigstellung 1737 an den Bankier David Splitgerber. Diese schnelle Weitergabe zeigt, dass das Gebäude hauptsächlich als Kapitalanlage diente.
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