Kunstsammlung der Universität Göttingen, Universitätskunstsammlung in Göttingen, Deutschland
Die Kunstsammlung der Universität Göttingen ist eine Sammlung mit Gemälden, Zeichnungen, Drucken, Fotografien und Skulpturen, die hauptsächlich im Auditoriengebäude untergebracht ist. Die Bestände umfassen europäische und künstlerische Werke unterschiedlichster Epochen in einer kompakten, aber reichhaltigen Sammlung.
Die Sammlung entstand 1795, als Johann Wilhelm Zschorn mehr als 270 Gemälde spendete, die auf drei pferdegetriebenen Wagen nach Göttingen transportiert wurden. Diese anfängliche Gabe bildete den Grundstein für das, was sich später zu einer vielseitigen künstlerischen Institution entwickelte.
Die Sammlung zeigt Werke von Künstlern wie Dürer, Botticelli und Rembrandt aus verschiedenen Epochen der europäischen Kunstgeschichte. Besucher können hier Arbeiten entdecken, die den Geschmack und die künstlerischen Vorlieben mehrerer Generationen widerspiegeln.
Die Sammlung öffnet zu regelmäßigen öffentlichen Führungen, die am dritten Sonntag des Monats stattfinden. Spezialisierte Ausstellungen und akademische Präsentationen finden das ganze Jahr über statt und bieten verschiedene Möglichkeiten, die Werke kennenzulernen.
Ein Gemälde von Jan Brueghel dem Älteren, das 46 Jahre lang gestohlen war, kehrte 2019 in die Sammlung zurück. Diese Wiederherstellung zeigt den Wert und die Bedeutung dieser künstlerischen Werke für die Institution.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.