Polizeipräsidium Alexanderplatz, Polizeipräsidium nahe Alexanderplatz, Berlin, Deutschland
Das Polizeipräsidium Alexanderplatz war ein großes Backsteingebäudekomplex an der Ecke Alexander- und Dircksenstraße, der von 1890 bis in die 1950er Jahre als zentrale Verwaltungsstelle der Berliner Polizei diente. Die Anlage umfasste zahlreiche spezialisierte Abteilungen und war eines der größten Verwaltungsgebäude der Stadt.
Die Einrichtung wurde 1890 errichtet und entwickelte sich zum dritten größten Gebäude Berlins seiner Zeit. Das Haus wurde während des Zweiten Weltkriegs zerstört und existiert heute nicht mehr.
Der Platz war für Berliner ein Ort des alltäglichen Lebens und der Behördengänge. Menschen kamen hier zusammen, um sich anzumelden, Dokumente zu beschaffen oder Informationen zu erhalten.
Die Stätte ist heute nicht mehr zugänglich, da das Gebäude zerstört wurde. Besucher können den Standort besichtigen und sich vorstellen, wo sich die historische Anlage befand.
Das Gebäude war bekannt für sein fortschrittliches Identifizierungssystem und seine fotografische Abteilung, die Maßstäbe für die Strafverfolgung in ganz Preußen setzten. Diese innovativen Techniken waren für die damalige Zeit außergewöhnlich und machten die Einrichtung zu einem Vorbild für andere Polizeibehörden.
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