Hanase Pass, Gebirgspass im Bezirk Sakyo-ku, Japan
Der Hanase Pass ist ein Gebirgspass im Norden des Bezirks Sakyō-ku in Kyoto, der das Stadtgebiet über kurvenreiche Bergstraßen mit der ländlichen Tamba-Region verbindet. Die Straße schlängelt sich durch dichte Wälder und Täler, bevor sie den Scheitelpunkt erreicht.
Dieser Pass war jahrhundertelang ein bekannter Verbindungsweg zwischen Kyoto und der Tamba-Region und wurde von Händlern und Boten genutzt. Mit der Modernisierung der Straßen im 20. Jahrhundert verlor er seine Funktion als Hauptroute, blieb aber für lokale Verbindungen wichtig.
Der Pass liegt an der Grenze zwischen zwei alten Provinzen, Yamashiro und Tango, was erklärt, warum sich Dialekt und Alltagsleben auf beiden Seiten leicht unterscheiden. Wer die Straße entlangfährt, bemerkt den Übergang von Stadtrand zu Bergdorf fast von einem Kilometer zum nächsten.
Die Straße kann bei Schnee oder Regen rutschig und schwer befahrbar werden, daher lohnt es sich, vor der Fahrt den Straßenzustand zu prüfen. Im Sommer und Frühherbst sind die Bedingungen in der Regel am besten für eine Fahrt oder Radtour.
Obwohl der Pass nur etwa 30 km vom Zentrum von Kyoto entfernt liegt, fühlt es sich an, als wäre man tief in der japanischen Bergwelt. Diese Nähe zur Stadt macht ihn zu einem beliebten Ziel für Radsportler, die früh morgens trainieren und oft noch vor dem Mittag zurück in der Stadt sind.
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