Mishima Jiikonbo Kofun Cluster, Alte Grabhügel auf der Insel Mishima, Japan.
Der Mishima Jiikonbo Kofun Cluster ist eine Gruppe von etwa 200 Grabhügeln, die mit natürlichen Basaltsteinen entlang der Yokoura-Küste erbaut wurden. Sie erstrecken sich von Berg Takami bis Berg Bandai in Honmura und bilden eine beeindruckende Sammlung alter Begräbnisstätten.
Diese Begräbnisstätten wurden im 8. Jahrhundert erbaut und zeigen eine spezifische Bauweise, die für diese Küstenregion charakteristisch ist. Die Ausgrabungen haben enthüllt, dass die Strukturen mit Horizontalkammern ausgestattet waren und wertvolle Gegenstände enthielten.
Die Bestattungsstrukturen stammen aus einer Zeit, als die Region mit anderen Gebieten Japans verbunden war. Die Funde deuten auf Handelsbeziehungen und kulturelle Austausche hin, die in den Objekten sichtbar werden.
Das Gelände liegt etwa 45 Kilometer von der Stadt Hagi entfernt und ist über die lokale Infrastruktur erreichbar. Die wichtigsten Funde aus dem Grabungsort sind in zwei Museen ausgestellt: dem Hagi Museum und dem Yamaguchi Prefectural Archaeological Center.
Das Besondere an diesen Grabhügeln ist ihre Konstruktionsweise: Sie wurden vollständig aus Basaltsteinen gebaut, die von nahegelegenen Stränden gesammelt wurden, ohne Erde oder Boden hinzuzufügen. Dies macht sie strukturell unterschiedlich von anderen Kofun-Anlagen, die normalerweise Erdmaterial verwenden.
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