Htupayon Pagode, Buddhistischer Stupa in der Sagaing-Region, Myanmar.
Htupayon ist eine buddhistische Stupa in der Sagaing-Region und wird oft als Eingangstor zu dieser religiösen Landschaft wahrgenommen. Das Heiligtum erhebt sich etwa 61,5 Meter in die Höhe und befindet sich in der Nähe der Yadanabon-Brücke, die Mandalay verbindet.
Der Bau wurde 1444 unter König Narapati I. von Ava begonnen und mit einer feierlichen Zeremonie abgeschlossen, zu der auch ausländische Diplomaten kamen. Seither hat das Heiligtum mehrfach Erdbeben erlebt und wurde entsprechend wieder aufgebaut.
Das Heiligtum zeigt stilistische Merkmale, die an buddhistische Traditionen in Sri Lanka erinnern und zeigen, wie Ideen zwischen verschiedenen Ländern wanderten. Besucher können diese architektonischen Verbindungen sehen, wenn sie die Bauweise und Details betrachten.
Das Heiligtum befindet sich in der Nähe einer großen Brücke und dient als guter Orientierungspunkt für Reisende, die aus Mandalay kommen. Die Lage macht es leicht zugänglich, wenn man die Region erkundet.
Das Heiligtum wird von der Sagaing-Verwerfung beeinflusst, einer geologischen Bruchlinie, die regelmäßig Erdbeben verursacht. Die jüngste Grundrenovierung fand 2016 statt, nachdem mehrere Wiederaufbauten notwendig waren.
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