Taung Kalat, Buddhistisches Kloster auf vulkanischem Pfropfen in der Region Mandalay, Myanmar.
Taung Kalat ist ein buddhistisches Kloster, das auf einem natürlichen Vulkanstöpsel etwa 225 m hoch über dem Boden sitzt und mehrere Tempelgebäude sowie religiöse Strukturen enthält. Die Gebäude verteilen sich über die obere Fläche dieser Felsenformation und bilden einen zusammenhängenden religiösen Komplex.
Ein Mönch namens Popa Medaw etablierte vor Jahrhunderten Meditationspraktiken an diesem erhöhten Ort, was den Ursprung dieses religiösen Komplexes markierte. Dieses Kloster wurde über lange Zeit hinweg Anlaufstelle für spirituelle Praktiken und erhielt dabei seine gegenwärtige Struktur.
Der Tempel beherbergt zahlreiche Heiligtümer, die Nats gewidmet sind, und zeigt, wie traditionelle Myanmar-Spiritualität und buddhistische Praktiken hier nebeneinander existieren. Besucher sehen diese Vermischung in den verschiedenen Altären und Opfergaben an den Heiligtümern.
Der Aufstieg zur Klosterspitze erfordert das Erklimmen von 777 Stufen über die Felsenformation, was körperliche Anstrengung und Zeit benötigt. Die beste Zeit zum Besuchen ist November bis Februar, wenn das Wetter mild und angenehm ist.
Das Kloster sitzt auf einem einsamen Vulkanstöpsel in der Nähe des Mount Popa, eines erloschenen Vulkans, der die umliegende Landschaft prägt. Diese isolierte Felsenspitze schuf von Natur aus einen Ort, der schwer zugänglich und daher für intensive spirituelle Rückzüge geeignet war.
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