Mount Popa, Erloschener Vulkan in der Mandalay-Region, Myanmar
Popa Hill ist ein erloschener Vulkan in der Region Mandalay, der sich über die trockene Ebene erhebt und von dichtem Grün an seinen Hängen bedeckt ist. Der breite Krater an der Spitze formt eine natürliche Schüssel, umgeben von Felsen und Vegetation, die Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bietet.
Der Berg wurde im 11. Jahrhundert unter Kaiser Anawrahta zu einem wichtigen religiösen Ort, als dieser die 37 Geister offiziell in den buddhistischen Kult aufnahm. Seitdem entwickelte sich der Ort zu einem Pilgerziel, an dem sich Glaubensformen aus vorbuddhistischer Zeit und neuere Traditionen mischen.
Der Berg gilt als Wohnort der 37 Nats, Schutzgeister der birmanischen Tradition, die Pilger hier mit Opfergaben ehren. Schreine und kleine Altäre säumen den Aufstieg, wo Gläubige Räucherstäbchen anzünden und um Segen bitten.
Die Besteigung erfordert den Aufstieg über Hunderte von Stufen, auf denen oft Affen unterwegs sind, die nach Futter suchen. Man sollte Taschen und Lebensmittel sicher verwahren, da die Tiere neugierig und schnell sind.
Forscher entdeckten hier vor Kurzem eine neue Primatenart, den Popa-Langur, der sich durch bestimmte körperliche Merkmale von anderen Affen der Region unterscheidet. Die Art lebt nur in diesem begrenzten Gebiet und ist äußerst selten zu beobachten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.