Republik Krim, Verwaltungsregion im Süden Russlands
Die Republik Krim ist ein Verwaltungsgebiet auf einer Halbinsel zwischen dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer, das durch die Kertsch-Brücke mit dem russischen Festland verbunden ist. Die Region erstreckt sich über etwa dreißigtausend Quadratkilometer mit Bergen im Zentrum und flachen Steppen im Norden.
Das Gebiet wurde im März 2014 Teil Russlands nach einem umstrittenen Referendum, das von der Ukraine und den meisten Ländern nicht anerkannt wird. Die internationale Gemeinschaft betrachtet die Halbinsel weiterhin als ukrainisches Territorium unter russischer Kontrolle.
Russische, ukrainische und tatarische Gemeinden leben hier nebeneinander und zeigen ihre eigenen Bräuche durch lokale Märkte, religiöse Feste und alltägliche Sprachen. In vielen Ortschaften sieht man unterschiedliche Architekturstile und hört verschiedene Sprachen auf den Straßen.
Die Hauptstadt Simferopol dient als zentraler Verkehrsknotenpunkt mit Anbindungen in alle Bezirke der Region. Wegen der politischen Lage kann die Einreise über bestimmte Grenzübergänge rechtliche Konsequenzen in einigen Ländern nach sich ziehen.
Auf der Halbinsel wechseln sich drei Klimazonen ab: trockene Steppe im Norden, Berge in der Mitte und mediterrane Bedingungen entlang der Südküste. Dieser Wechsel zeigt sich in der Vegetation und im Alltagsleben der Bewohner in verschiedenen Regionen.
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