Şeyh Süleyman Mosque, Byzantinische Moschee im Stadtteil Fatih, Istanbul, Türkei.
Die Şeyh Süleyman Moschee ist ein byzantinisches Gebäude mit quadratischem Grundriss und einer niedrigen achteckigen Kuppel, die von Pendentifs gestützt wird. Der Innenraum hat vier Nischen in den Ecken und darunter verläuft eine unterirdische Grabkammer mit acht weiteren Nischen.
Das Gebäude wurde zwischen 1118 und 1124 unter der byzantinischen Kaiserin Irene Komnene erbaut. Nach der Eroberung Konstantinopels 1453 wurde es zur Moschee umgewandelt.
Die Moschee zeigt, wie byzantinische Gebäude nach der Eroberung Konstantinopels 1453 zu islamischen Gebetsstätten wurden. Man kann heute noch sehen, wie christliche Architektur mit neuen religiösen Elementen verbunden wurde.
Das Gebäude befindet sich an der Zeyrek Sokak im Fatih-Viertel, etwa 120 Meter südwestlich der Zeyrek Moschee. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Gebetsort handelt und die Besichtigungsmöglichkeiten daher begrenzt sein können.
Die Außenmauern wurden mit zwei unterschiedlichen Materialien gebaut: Der untere Bereich mit Quadersteinen und der obere Teil mit Ziegeln. Diese Zweiteilung ist ein interessantes Beispiel für verschiedene Bauphasen oder verfügbare Materialien während der Konstruktion.
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